Manukaöl: Haare glänzen

Manukaöl wird aus Blättern und Zweigen der Südseemyrte gewonnen. Es gehört zu den Teebaumölen und stammt ursprünglich aus Neuseeland. Oft wird es daher auch als neuseeländisches Teebaumöl bezeichnet. Auch seine Wirkung ist ähnlich, wie die des Teebaumöls. Manukaöl soll aber hautverträglicher sein.

Dennoch sollten Allergiker vor der Anwendung von Manukaöl einen Hauttest machen. Das neuseeländische Teebaumöl wird gegen Zahnfleischentzündungen eingesetzt, gegen Ekzeme verwendet und bei Nagelpilz aufgetragen. Es wirkt entzündungshemmend, hautgenerierend, pilztötend, virentötend, antibakteriell, schmerz- und juckreizstillend. Zu kaufen gibt es das Öl im Internet, in der Apotheke, im Reformhaus und im Esoterikladen.

Wirkung: Manukaöl für die Haare

Das ätherische Manukaöl aus Neuseeland unterstützt die Kopfhaut im Kampf gegen Schuppenbildung. Es mildert Juckreiz bei gereizter Kopfhaut und es kann zum Schutz vor Allergien gegen Haarfärbemittel beitragen.

Manukaöl verhindert das Verstopfen der Talgdrüsen und trägt auf diese Weise zu einem gesunden und vollen Haarwuchs bei. Als ätherisches Öl regt es an und kann gegen Haarausfall vorbeugend wirken.

Manukaöl

Manukaöl Shampoo bekämpft Läuse

Zutaten damit Manukaöl den Kopf von Läusen befreit:

Zubereitung und Anwendung: Das pH-neutrale Shampoo wird in eine Schüssel gegeben. Die beiden Öle werden darübergeträufelt und die Flüssigkeiten werden mithilfe einer Gabel oder des Handmixers gründlich vermischt.

Das selbst aufgepeppte Haarshampoo wird gut einmassiert. (Achtung: Es sollte nichts in die Augen gelangen!) Nach einer Einwirkzeit von mindestens 15 Minuten wird das Shampoo mit viel lauwarmem gut Wasser ausgespült.

Nach der Haarwäsche wird das Haar mit einem feinzackigen Kamm, der in Manukaöl getaucht wurde, durchgekämmt. Das Anti-Läuse-Shampoo sollte über einen Zeitraum von zehn Tagen täglich angewendet werden. Selbstverständlich darf auf die üblichen Maßnahmen, wie Bettwäsche und Kuscheltiere desinfizieren nicht verzichtet werden.

Weitere Hausmittel Rezepte gegen Läuse: Hausmittel gegen Kopfläuse

Shampoo aus Manukaöl und Heilerde

Zutaten für ein natürliches Haarshampoo zum Beruhigen der Kopfhaut:

  1. 2 EL Heilerde (siehe Heilerde für die Haare)
  2. 3 Tropfen Manukaöl
  3. lauwarmes Wasser
  4. 1 TL Honig (siehe Honig für die Haare)

Zubereitung und Anwendung: Die Heilerde wird in ein Schüsselchen gegeben und mit Wasser zu einem zähen Brei angerührt. Anschließend werden der Honig und das Manukaöl zugefügt und alles wird gutgemischt.

Wenn die Masse zu zäh ist, wird mit lauwarmem Wasser solange verdünnt, bis das Shampoo eine breiige Konsistenz hat. Dann wird es mit den Fingerspitzen in Kopfhaut und Haarlängen eingeknetet. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann es mit lauwarmem Wasser ausgespült werden.

Shampoo: mit Manukaöl Juckreiz lindern

Zutaten für das Shampoo gegen trockene Haare und Problem-Kopfhaut:

Zubereitung und Anwendung: Das pH-neutrale Shampoo wird in ein hohes Gefäß gegossen. Dann werden die Öle in der angegebenen Menge darüber geträufelt und alles wird mithilfe des Stabmixers gut vermischt. Das selber zusammengemixte Shampoo kann anschließend in eine Plastikflasche umgefüllt werden.

Vor jedem Gebrauch sollte die Flasche gut geschüttelt werden. Zur Haarwäsche wird das Manukaöl-Shampoo in Haarlängen und Kopfhaut mit den Fingerspitzen gut einmassiert. Es darf fünf Minuten einwirken und wird anschließend mit viel lauwarmem Wasser ausgespült.

Anti-Schuppen-Shampoo mit Manukaöl

Zutaten für das Anti-Schuppen-Shampoo mit Manukaöl:

  1. ½ Messlöffel (a 2,5ml) = 1,25ml Haarguar (gibt es im Internet)
  2. 100 ml destilliertes Wasser
  3. 70 g Betain (aus dem Internet)
  4. 10 g Sanfttensid (aus dem Internet)
  5. 2 Messlöffel (a 2,5ml) Pirocton Olamin (gibt es im Internet)
  6. 10 Tropfen Manukaöl
  7. 2 Messlöffel (a 2,5 ml) Brennnesselextrakt (aus dem Internet oder selber herstellen)
  8. 2 Messlöffel (a 2,5 ml) Guarkernmehl (gibt es im Internet)

Zubereitung und Anwendung: In einem Glas werden Haarguar, Guarkernmehl und Pirocton Olamin vermischt. Dann wird die Pulvermischung unter kräftigem Rühren mit einem Rührstab (oder wegen der geringen Menge mit einem Milchaufschäumer) in das destillierte Wasser gerührt. Das muss zügig vonstattengehen, damit es nicht klumpt.

Die Mischung wird kurz zur Seite gestellt und dann nochmals mit dem Mixstab durchgerührt. Anschließend werden ebenfalls mit dem Rührstab Betain und Sanfttensid untergerührt. Nun wird der Brennnesselextrakt beigemischt und zum Schluss wird das Manukaöl eingetropft und untergerührt. Das fertige Haarshampoo gegen Schuppen wird in eine dunkle Flasche abgefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt.

Zur Anwendung wird jeweils eine kleine Menge entnommen (wieviel hängt von der Haarlänge ab) und in die nassen Haare und die Kopfhaut einmassiert. Nach einer Einwirkzeit von circa drei Minuten wird das selbstgemachte Shampoo mit reichlich lauwarmem Wasser gründlich ausgewaschen.

Weitere Hausmittel Rezepte: Hausmittel gegen Schuppen